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Aufgrund der aktuellen Situation bitte beachten: 

Momentan sind die Schulen geschlossen und wir dürfen wir aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung der Corona-Pandemie die Schulen nicht betreten und können deshalb keine Schulprojekte sowie auch Mädchen*- und Jungen*gruppen an den Schulen durchführen.

Wir haben für unsere Fachstelle Mädchen*- und Jungen*arbeit ein Infektionsschutzkonzept erstellt, das verschiedene Festlegungen zu Mindestabständen, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen, Maßnahmen zum Niesen und Husten sowie auch Festlegungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung enthält. Alle Besucher*innen der Einrichtung werden beim Betreten darüber informiert und belehrt und haben die entsprechenden Maßnahmen zu befolgen. Ferner dürfen Personen, die Erkältungssymptome oder eine erhöhte Körpertemperatur (> 37,5°C) oder einen plötzlichen Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu an COVID-19-erkrankten oder mit dem Corona-Virus-infizierten Personen hatten, unsere Einrichtung nicht betreten.

Weiterhin müssen wir darauf hinweisen, dass alle Freizeit- und Ferienangebote (siehe Angebote für Kinder und Jugendliche und Termine) vom aktuellen Infektionsgeschehen sowie von den jeweils gültigen Verordnungen abhängig sind und von uns unter Vorbehalt geplant werden, wir nicht garantieren können, dass sie wirklich stattfinden. Bitte haben Sie dafür Verständnis.


Hier noch einige Hinweise auf aktuelle Angebote:

Couchsurfin'@jumäx

Informations- und Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und junge Menschen.

Einfach mal mit jemandem reden, den Frust von der Seele quatschen, einfach nur jemanden haben, der zuhört, Impulse oder auch mal einen Rat geben kann. Ihr entscheidet wie und was ihr wollt! Jeweils Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 15.00 Uhr telefonische Sprechzeit. Darüber hinaus könnt ihr euch gern auch auf anderem Wege an uns wenden, ggf. auch einen Termin vereinbaren und auch einen anderen "Kanal" wählen.

Für nähere Informationen bitte auf den nebenstehenden Button klicken...

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Couchsurfin'@jumäx - MEET & GREET

Digitale Mädchen*- und Jungen*gruppen.

Ab 11.02.2021 immer dienstags (Mädchen*gruppe) und donnerstags (Jungen*gruppe) von 14.00 bis 15.00 Uhr für Mädchen* und Jungen* ab Klassenstufe 5. Vorherige Anmeldung und Elterneinverständnis per Mail notwendig. Dann erhaltet ihr von uns den Zugangslink zum jeweiligen digitalen Raum.

Für nähere Informationen bitte auf den nebenstehenden Button klicken...

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Ein Hinweis: 16-18-jährige Teilnehmer*innen für eine Online-Befragung gesucht!

Der Lehr- und Forschungsbereich für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg führt momentan im Auftrag des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalts die sozialwissenschaftliche Untersuchung PARTNER 5 Jugendliche durch. Die Erhebung richtet sich an junge Menschen im Alter von 16-18 Jahren und läuft voraussichtlich bis zum 20. März. Für die Online-Befragung werden Teilnehmer*innen gesucht. 

Bei Interesse und für nähere Informationen bitte auf das nebenstehende Bild klicken...

 

 

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JuMäX Jena e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für geschlechtersensible Sozialarbeit und anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendarbeit in Jena. Unser Anliegen ist die Umsetzung und Fortentwicklung geschlechtergerechter Kinder- und Jugendarbeit. Die Mitarbeiter*innen verstehen sich als Ansprechpartner*innen für Mädchen* und junge Frauen* sowie Jungen* und junge Männer*.


JuMäX Jena e.V. ist Träger der Fachstelle Mädchen*- und Jungen*arbeit, des Abenteuerspielplatzes Jena sowie - im Trägerverbund mit Diskurs e.V. - von Schulsozialarbeit in Jena und führt im Auftrag des Fachbereiches Jugend und Bildung des Jugendamtes der Stadt Jena das Projekt Geschlechtersensible Sexualerziehung in Jena durch.

 

Selbstverständnis der Fachstelle Mädchen*- und Jungen*arbeit

Die Entwicklung einer geschlechtlichen Identität ist eine der großen Aufgaben der menschlichen Entwicklung insbesondere im Kindes- und Jugendalter. Viele Themen im Alltag sind von daher auch geschlechtlich geprägt. Neben Themen wie Sexualität oder beruflicher Orientierung und Lebensplanung sind auch der Umgang mit Konflikten, das Gesundheitsverhalten sowie Freizeitbeschäftigungen durch Geschlechterrollen und damit einhergehende Erwartungen und Anforderungen an jede_n einzelne_n bestimmt bzw. beeinflusst.
Unser Anliegen ist neben der Sensibilisierung für die Kategorie Geschlecht, die Umsetzung und Fortentwicklung sowie Unterstützung geschlechtersensibler Sozialarbeit in allen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit. Wir arbeiten projektbezogen an und mit Schule, freizeitpädagogisch sowie auf Multiplikator*innenebene mit Fachkräften, Eltern und sonstigen Interessierten.


Was heißt geschlechtersensibel arbeiten?

Es gibt Menschen die behaupten: „Jungs sind eben so!“ und „Mädchen sind eben so!“ Wir glauben, dass alle Menschen Gemeinsamkeiten haben, aber sich auch voneinander unterscheiden und einzigartig sind. Da wir aber alle als weiblich oder männlich von Geburt an wahrgenommen werden, werden uns damit auch immer bestimmte Eigenschaften oder Fähigkeiten unterstellt. Die meisten versuchen sich im Laufe ihres Lebens daran anzupassen. Immer mehr können oder wollen das nicht. Geschlechtersensible Kinder- und Jugendarbeit sensibilisiert für Zuschreibungen, Einschränkungen und Benachteiligungen ohne die Bedeutung von Geschlecht für die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen zu leugnen.


Warum auch getrennte Angebote für Mädchen* und für Jungen*?

Manche Menschen sagen es gäbe mehr als zwei Geschlechter - das ist richtig! Aber wir wissen, dass es heute keine Entwicklung von Identität (also dem Versuch herauszufinden, wer ich bin) außerhalb von Geschlechtlichkeit - und in unserer Gesellschaft eben auch des Systems der Zweigeschlechtlichkeit - gibt. Mädchen*- und Jungen*arbeit, als Teil geschlechtersensibler Arbeit, leisten seit vielen Jahren einen Beitrag dazu, Kinder und Jugendliche in ihrer Identitätsbildung und -entwicklung zu unterstützen. Um den Druck der Anforderungen und Erwartungen an die „Geschlechterrolle“ ablegen zu können, machen gerade auch Angebote nur für Jungen* und nur für Mädchen* Sinn. Viele Mädchen* und viele Jungen* nutzen diese gern. Die Mädchen*- und Jungen*arbeit leisten aber auch seit vielen Jahren einen Beitrag dazu, Erwachsene dafür zu sensibilisieren, dass Gleichmacherei von Jungen als JUNGEN und Mädchen als MÄDCHEN alle in ihrer Entwicklung beschränkt. Geschlechtersensible Kinder- und Jugendarbeit arbeitet nach dem gesetzlichen Anspruch, „die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen zu fördern.“

 

Was bedeutet das Sternchen (*)? Und warum verwenden wir diese Schreibweise?

Das Sternchen (auch Asterisk genannt) soll alle Geschlechter einschließen: Frauen, Männer und darüber hinaus auch Menschen, die sich eindeutiger Geschlechterzuordnungen (jenseits des binären Geschlechtersystems) entziehen oder sich bewusst nicht in derartige "Schubladen" einordnen (lassen) wollen. Diese Schreibweise soll zeigen, dass es sich bei der Bezeichnung von Geschlechtern um soziale Konstruktionen handelt und nicht um eine unveränderliche "biologische" Wahrheit.

Wir verwenden diese Schreibweise, weil wir damit deutlich machen wollen, dass wir über das weibliche und männliche Geschlecht hinaus auch alle weiteren Geschlechter (und geschlechtlichen Selbstzuordnungen) berücksichtigen, mitdenken und ansprechen und niemanden ausgrenzen wollen.