Seit 2011 führen wir jeweils an einem Herbstwochenende in und um Jena die "Jenaer Jungentage durch. Dabei geht es uns in erster Linie darum, die letzten schönen Herbsttage zu nutzen und draußen zu verbringen: Es wird gezeltet, gemeinsam am Lagerfeuer gekocht und gegessen und es gibt verschiedene Aktionen und Workshops rund um ein Thema, unter das wir die Jungentage im jeweiligen Jahr gestellt haben. Die Themenwünsche erfragen wir stets am Ende der Jungentage und suchen uns eines, das viel Zuspruch erhielt, aus.

Wenn Sie mehr Informationen zu den Jenaer Jungentagen interessiert sind, klicken Sie bitte auf den nebenstehenden Button...

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Im Folgenden könnt ihr euch und können Sie sich einen Überblick über die Jenaer Jungentage in den vergangenen Jahren verschaffen und zumindest eine Ahnung davon bekommen, wie abwechslungs- und erlebnisreich die gemeinsamen Tage jeweils waren...


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8. Jenaer Jungentage - "Jungen* in der Wildnis"

28.-30.09.2018

In diesem Jahr werden die Jenaer Jungentage in die 8. Runde gehen. Entsprechend des Mottos  "Jungen* in der Wildnis" wird sich alles um das Leben draußen unter freiem Himmel, darum, wie man mit wachem und aufmerksamem Blick durch die Natur geht sowie einen achtsamen Umgang mit der Natur drehen. Dazu gehört z.B. auch, durch die Natur zu streifen und Tierspuren zu erkennen (vielleicht sogar Tiere in freier Laufbahn zu beobachten), zu wissen, welche essbaren Dinge wir in der Natur finden können, ...
Übernachtet wird in Zelten. Wir stellen zwei große Gruppenzelte auf. Eigene Zelte können mitgebracht werden. Wer lieber in seinem eigenen Bett schläft, kommt einfach als Tagesbesucher* mit dem Rad oder mit der Bahn zum Abenteuerspielplatz und fährt abends wieder nach Hause. Es wird – passend zum diesjährigen Motto – verschiedene Workshops und Aktivitäten geben. Es sollte für jeden etwas dabei sein! Wir nutzen den Abenteuerspielplatz als Basis und Ausgangspunkt für unsere Streifzüge in die Natur und werden dann zu den Mahlzeiten bzw. abends dorthin auch zurückkehren.
An der Zubereitung des Essens und dem Abwasch beteiligen sich alle Teilnehmer*.
Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 25 Jungen* begrenzt.

Wenn Du dabei sein willst, dann melde dich jetzt an!

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7. Jenaer Jungentage - "... so weit die Füße tragen ..."

13.-15.10.2017

Da der Zuspruch durch die und die Resonanz von Seiten der Jungen* im vorhergehenden Jahr so groß war, beschlossen wir, das "Survival"-Thema fortzuführen. Dabei war uns von Beginn an klar, dass es dafür einen neuen Rahmen braucht. So entschlossen wir uns dazu, die "Survival"-Aktivitäten in diesem Jahr auch "draußen" bzw. "on tour" zu üben und anzuwenden. Deshalb verließen wir - eine Premiere! - den gewohnten Abenteuerspielplatz und wanderten mit den Jungen* zum NaturErlebnisHaus "Leutratal" des Naturfreundejugend Thüringen e.V. Dort schlugen wir unsere Zelte auf und verlebten drei gemeinsame Tage inmitten des schönen Leutratals. Das bot die Gelegenheit, viele Outdoor-Kompetenzen einzuüben und auszuprobieren (bzw. die im vorangegangenen Jahr erworbenen Kompetenzen anzuwenden). Dazu gehörte natürlichg auch, das Holz für's Feuer zu sammeln, das Feuer zu entfachen, die Mahlzeiten gemeinsam vor- und zuzubereiten, ... Zudem gab es in diesem Jahr einen Bogenschieß-Workshop und die Gelegenheit, Schmuck aus Naturmaterialien und Praracord selbst herzustellen sowie eine Ledertasche für's eigene Taschenmesser selnbst zu nähen... Ein paar erlebnisreiche Tage, an die sich die Jungen* sicherlich gern zurückerinnern werden...

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Wenn ihr einen kleinen Eindruck davon gewinnen wollt, was die teilnehmenden Jungen während der 7. Jenaer Jungentage alles zusammen erlebt haben, klickt bitte auf das Galerie-Bild.

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6. Jenaer Jungentage - "SURVIVAL"

30.09.-02.10.2016

Im 6. Jahr der "Jungentage" griffen wir das von den Jungen* gewünschte "Survival"-Thema auf. Dabei wussten wir von Anfang an um den starken Männlichkeits- und Leistungsbezug des Themas und legten bei der Planung und Durchführung verstärktes Augenmerk darauf, genau diese Aspekte mit den Jungen* zu thematisieren. U.a. versuchtren wir diesen Bezug bereits dadurch "aufzuweichen", indem wir bestimmte Workshops so konzipierten, dass dieser Aspekt konterkariert wurde: Neben dem Bau von Unterschlüpfen aus Naturmaterialien, klassischen Möglichkeiten des Feuermachens, dem Packen eines Survival-Rucksacks für das "Überleben" in der Natur, den Bau von Zelten aus Zeltplanen, dem Bau eines Pyrolyse-Ofens aus Blechbüchsen boten wir auch nicht ganz so ernst gemeinte Workshops zum Reagieren auf Tierangriffe bzw. sonstige Gefahren sowie zum "überleben in der Zombi-Apolalypse" an. Ebenso gab es z.B. eine Handarbeits-Angebot (Nähen von einer Hülle für die individuelle Trinflasche) und das Angebot, Nutz- und Heilpflanzen für die Herstellung von Insektenstich-Schutz- und Behandlungsmitteln zu nutzen. Und natürlich war auch in diesem Jahr ein wichtiger "Programmpunkt", die Mahlzeiten gemeinsam vor- und über dem Feuer zuzubereiten.

Besonders gut angenommen wurde von den teilnehmenden Jungen* das Angebot, ein individuelles Camping-Besteck mit Paracord herzustellen, eine Tätigkeit, die ihnen einiges an motorischem Geschick, Konzentration und Ausdauer abverlangte.

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5. Jenaer Jungentage - "Lobdelympics... Dabei sein ist alles!"

02.-04.10.2015

Bei den "5. Jenaer Jungentagen" griffen wir das Thema Olympiade nach griechischem Vorbild auf, das bereits in den Vorjahren mehrfach von den Jungs als Thema gewünscht wurde. Dabei stand für uns - wie der Titel schon verrät - natürlich im Vordergrund, den olympischen Gedanken zu vermitteln und die Entwicklung des Disziplin-Kanons der Olympischen Spiele zu thematisieren. Für den Speerwurf, eine der klassischen olympischen Disziplinen, gab es im Vorfeld einen Workshop, bei dem Speere nach historischem Vorbild gebaut wurden.

Und natürlich gab es am Ende der drei erlebnisreichen Tage für jeden der Jungs eine Medaille...

 

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4. Jenaer Jungentage - "Ritter der Saalerunde"

03.-05.10.2014

Sich einmal als Ritter zu fühlen und diese Rolle voll und ganz auszufüllen, ist offenbar ein Wunsch vieler Jungen*. So griffen wir 2014 das mehrfach geäußerte Interesse einiger Jungs auf und initiierten die "Ritter der Saalerunde". Neben den bereits bewährten und jeweils an das historische Thema angepassten Workshop- und Betätigungsfeldern gab es - als besonderes Highlight - die Möglichkeit in zwei anfangs konkurrierenden Teams mit fachkundiger Anleitung und Unterstützung der Männer und Frauen des Militzer e.V. Steinschleudern bzw. -katapulte nach historischem Vorbild zu konstruieren. Schließlich trat der Konkurrenz-Aspekt in den Hintergrund und die Jungen* der zwei Teams optimierten die leistungsfähigste Variante soweit, dass sie die Karton-Pyramide letztendlich treffen und "abräumen" konnten.

Besonders faszinierend war für uns die Erfahrung, wie gespannt und gebannt die Jungen* abends am Lagerfeuer der Nibelungen-Sage lauschten, die ein "Zeitzeuge" vortrug.

Am Ende gab es inszenierte Zweikämpfe, die uns die Gelegenheit boten, den Inszenierungs-Aspekt dieser mit den Jungen* zu thematisieren.

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Für einen kleinen Einblick in den Verlauf der Katapult-
Bauaktion bitte auf das Foto klicken.


3. Jenaer Jungentage - "Römer belagern Lobeda!"

18.-20.10.2013

Im Herbst 2013 griffen wir die Interessenbekundung einiger Jungen* auf und widmeten die "3. Jenaer Jungentage" dem Thema "Römer". Hier gab es viele Gelegenheiten, Wisen über die historische Epoche des Altens Roms zu vermitteln und gleichzeitig dem Interesse der Jungen* nach gegenseitigem Kräftemessen entgegenzukommen und ihm einen geregelten und sicheren Rahmen zu geben. Auch hier gab es für die teilnehmenden Jungen wieder vielfältige Möglichkeiten, sich sportlich, handwerklich und künstlerisch-kreativ zu betätigen. Auch Themen wie die römischen Gladiatorenkämpfe, die "Brot & Spiele"-Mentalität und den ausschweifenden Lebenswandel im Alten Rom haben wir mit den Jungen* thematisiert...

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2. Jenaer Jungentage - "Schotten erobern Lobeda!"

19.-21.10.2012

2012 beschlossen wir, ein von den Jungen* gewünschtes Thema bei den "Jenaer Jungentagen" aufzugreifen und auf verschiedene Weise zu bearbeiten. Besonders spannend waren die Diskussionen, wie angenehm es doch sein kann, einen Kilt (statt einer Hose) zu tragen. Die teilnehmenden Jungen* erprobten sich bei den von uns initiierten - nicht immer auf Kraft und Leistung hin orientierten - "Highland-Games" auf dem Autobahntunnel, "bauten" sich eigene Waffen und Schilde und lernten auf diesem Wege auch einiges über die schottische Geschichte. Schließlich nahmen wir den Wunsch der Jungen* auf, gegen- und miteinander zu kämpfen, und lenkten das Interesse auf Fragen der Verletzlichkeit (und Verletzungsgefahr), der gegenseitigen Rücksichtnahme, der Sicherheit, der Fairneß und gaben dem Bedürfnis der Jungen* einen sicheren und geregelten Rahmen...

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1. Jenaer Jungentage mit Herbstcamp

27.-29.10.2011

Das war damals unser erster Versuch, eine Herbstveranstaltung für Jenaer Jungen zu initiieren. Es gab verschiede (und sehr verschiedenartige) Workshops, in denen die teilnehmenden Jungen* sich ausprobieren konnten:

  • Holzbau,
  • Brot backen,
  • fair kämpfen,
  • Football,
  • Schwertkampf,
  • Bogenschießen,
  • Fotografie,
  • Musikinstrumentenbau und anschließendes Musizieren mit diesen,
  • Fußball.
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